Pets 2 – die Haustiere gehen in die nächste Runde

Die Haustiere treiben wieder ihr Unwesen.

Seit Toy Story wissen wir, was Spielzeuge treiben, wenn wir nicht zu Hause sind. Das gleiche Schema funktionierte auch bei Pets, dem Animationsfilm über Haustiere. Nachdem wir bis August auf Toy Story 4 warten müssen, kommt am 27. Juni die Fortsetzung von Pets ins Scala Kino.

Wenn wir ehrlich sind, ist die Story nicht so richtig was neues, aber die Umsetzung von Chris Renaud und Jonathan Del Val ist erfrischend. In den USA hatte der Haustierfilm keinen so glücklichen Start. Pets 2 spielte an seinem Debütwochenende nach Schätzungen der Branchenseite „Box Office Mojo” 47,1 Millionen Dollar (41,5 Millionen Euro) ein. Sein Vorgänger kam auf das Doppelte.
Die Handlung ist schnell erzählt. Unsere beiden Hunde Max und Duke müssen auf ein Menschenbaby aufpassen und was noch schlimmer ist, Max muss zum Tierarzt und bekommt erst einmal eine Halskrause verpasst. Daraus entsteht allerhand Situationskomik. Und dann kommt noch ein Geheimauftrag dazu von Captain Snowball und die Bande muss eine Katze aus einem Zirkus retten.

Zielgruppe Familie
Das Budget der Illumination-Produktion kann sich längst nicht mit den Arbeiten der Häuser Pixar, Disney oder DreamWorks messen und daher wird Pets 2 nicht das technische Niveau der genannten Mitbewerber erreichen, das tut aber den Freunden der Haustiere nicht weh. Es wird leichte Kinounterhaltung für die ganze Familie mit der Hauptzielgruppe Kinder. Denen ist es egal, auf welcher Pipeline der Film gerendert wurde oder welche Animationssoftware für Hyperrealismus auf der Leinwand sorgt: Kinder wollen die knuffigen Haustiere sehen, ein paar Sprüche hier und da und fertig ist die Kinounterhaltung.

Deutsche Stimmen von Pets 2 unumstritten
In Deutschland hat Pets 2 keine Wellen geschlagen, denn die deutschen Stimmen sind unumstritten und bewährt. Die deutschen Stimmen sind Jan Josef Liefers (Max), Dietmar Bär (Duke), Jella Haase (Gidget), Fahri Yardim (Snowball), Martina Hill (Chloe), Mario Barth (Mel), Frederick Lau (Buddy), Dieter Hallervorden (Pops), Ralf Richter (Ozone), Uwe Ochsenknecht (Tiberius) und Stefanie Heinzmann (Katie). LeFloid spricht übrigens das Meerschweinchen Norman, das eine eigene Sicht auf die Welt hat.

LeFloid mit dem Scala-Blogger.
LeFloid mit dem Scala-Blogger.

In den USA gab es dagegen richtig Ärger, weil US-Hauptsprecher Louis C.K. sexuelle Belästigung eingestand. Er masturbierte vor Schauspielkollegen und war somit alle Schauspielverpflichtungen los. Die Hose bleibt zu. Für ihn als Ersatz kam nun die Stimme von Patton Oswalt („King Of Queens“) zum Einsatz. Das alles wird der deutsche Zuschauer im Scala aber nicht bemerken, weil das Scala die synchronisierte Fassung von Pets 2 zeigen wird. Und der Tatortkommissar Jan Josef Liefers ist in Deutschland absolut beliebt, wenn man die Quoten ansieht.

Ich werde dennoch versuchen, mir die Originalfassung mal anzusehen. Es ist das erste Mal, dass Harrison Ford einem Animationsfilm seine Stimme leiht. Ich möchte die Stimme von Indiana Jones, Han Solo und Rick Deckard einmal als Hund Rooster hören.

Auf Wiedersehen und Film ab im Scala, 
Euer Matthias vom Scala-Kinematograph

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